We love Amsterdam

We love Amsterdam

Heute steht ein Ausflug nach Amsterdam auf dem Programm. Wir fahren nach Purmerend und nehmen dort den Zug. Wie immer ersparen wir es uns, mit dem Auto in die Stadt zu fahren, und erneut machen wir damit gute Erfahrungen.

Das Ticketsystem in  den Niederlanden ist etwas anders als bei uns, aber insgesamt ist der ÖV mindestens so pünktlich und gut organisiert wie in der Schweiz. Gegen Mittag treffen wir entspannt in Amsterdam ein und stürzen uns sofort in den Trubel.

Es gibt auch ruhige Ecken und Grachten

Es gibt auch ruhige Ecken und Grachten

Wie immer habe ich einen Rundgang vorbereitet, der uns zu ein paar Sehenswürdigkeiten führen wird. Für die Teenies unter uns steht als Verpflegungslokal das Hardrock Cafe zuoberst auf der Liste. Naja, dann halt.

Durch Gassen und Kanäle spulen wir gemütlich aber zügig insgesamt etwa 15 km ab.

Vieles gäbe es zu berichten, zum Beispiel von den überhängenden Häusern, die aussehen, als würden sie nach einem Erdbeben leicht schief stehen. Diese Bauweise ist jedoch gewollt und stammt aus der Zeit, als in den Grachten blühender Handel getrieben wurde und die Waren aus den Booten mit Flaschenzügen direkt in die oberen Stockwerke gehievt wurden. Da kommt einem ein vorstehender Dachgiebel sehr kommod.

Bald sind wir beim Wachsfigurenkabinett von Madame Tussaud, das wir trotz der Menschenmassen besuchen. Es ist ein Erlebnis, sich neben George Clooney, Frau Merkel und Ironman zu stellen.

Wachsfigurenkabinett Madame Tussaud

Wachsfigurenkabinett Madame Tussaud

Hungrig und erschöpft treffen wir beim Hardrock Cafe Amsterdam ein. Wir müssen nicht lange warten, um einen Tisch zu bekommen und geniessen ein feines "Nachmittagsessen".

Hardrock Cafe Amsterdam

Hardrock Cafe Amsterdam

Dann machen wir uns auf den Rückweg Richtung Centraalstation. Wir lernen Amsterdam als quirlige, aber gemütliche Stadt mit grossen Sehenswürdigkeiten, aber auch vielen ruhigen Ecken kennen. Bei wärmerem Wetter sind die vielen heimeligen Strassencafés sicher gut besetzt. Vor der Rückfahrt mit der Bahn geniessen wir noch einen Kaffee in einem Lokal, wo viele Studenten an ihren Notebooks sitzen und arbeiten. Über die Damrak spazieren wir zum Bahnhof zurück.

Flaniermeile und im Hintergrund der Hauptbahnhof

Flaniermeile und im Hintergrund der Hauptbahnhof

Nach der Rückfahrt lassen wir den Tag im Hotelzimmer ausklingen. Wir sind sicher, dass wir nicht das letzte Mal in Amsetrdam waren. Wir haben ja nur einen kurzen Schnupperbesuch gemacht. Es ist eine sympathische Stadt, in der das Gefährlichste die Velfahrer zu sein scheinen. Sie haben überall Vorfahrt, auch dort wo sie keine Vorfahrt haben. Und sie bestehen darauf mit unwirschem Geklingel. Mit dessen Nachklingen im Ohr schlafen wir ein.

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